Über mich

Anna Keil (*1969)
Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)
Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
Gesprächs- und Focusingtherapeutin (IGF)
EMDR-Therapeutin (VDH)
Atemlehrerin nach Max Strom (Inner Axis - Breathe To Heal)

Fortbildung in der traumatherapeutischen Methode Brainspotting (AiT)
Fortbildung in körperorientierter Traumatherapie bei Dami Charf (SEI - Somatische Emotionale Integration)
Fortbildung in der traumatherapeutischen imaginativen Methode TRIMB (Ellen Spangenberg)


In meiner jahrelangen Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in Seelenkonflikten kam ich immer wieder zu der Beobachtung, dass Kognition allein, also Reden, Denken, Verstehen und der Wille zur Veränderung  zwar kurzfristig entlasten kann und vielleicht angepasster macht - aber nicht nachhaltig zufrieden und selbstbestimmt.

Ich sehe, dass Menschen, die zuhörend, wertschätzend und ohne Bewertung in einer Therapie begleitet und in Kontakt mit dem gebracht werden, was ungesehen in ihrem Kopf und ihrem Körper lebt, Wege aus der Krise finden, Probleme bewältigen und ihr Dasein dauerhaft verändern können. Sie erfahren die Kraft, mit der sie einst geboren wurden und die immer noch tief in ihnen wohnt.

Die Basis meiner therapeutischen Arbeit stellt die Gesprächstherapie dar - in starkem Verbund mit dem körperorientierten Focusing, der Arbeit mit dem inneren Kind und den traumatherapeutischen Verfahren EMDR, Brainspotting und TRIMB.
Als Atem-Lehrerin kann ich Sie außerdem dabei unterstützen, Ihren Atem als stabilisierendes Werkzeug zu erkennen und zu nutzen.

Bei fast allen Menschen wird im Therapieverlauf deutlich, dass der Ursprung ihrer aktuellen bzw. wiederkehrenden Probleme in der Kindheit liegt, wo sie einmalig, mehrfach oder dauerhaft in ihrer psychischen Entwicklung verletzt wurden (sei es durch gut gemeinte Erziehungsfehler der Eltern, Geschwisterkonflikte, Mobbing in der Schule, körperliche und seelische Gewalt in der Familie, Überforderung oder Vernachlässigung und vieles mehr) wodurch das Wahrnehmen und Verhalten als Erwachsener stark geprägt wurde.
Was in der kindlichen Situation hilfreich und rettend war (Abstellen der Gefühle, Rückzug, Vermeiden, Überaktivität, Dramatisierung etc.), stellt sich im Leben des Erwachsenen besonders in Beziehungen, Konfliktsituationen, im Berufsleben und Alltagsempfinden oft als schmerzvoll und hinderlich dar und versperrt so einen tiefen Zugang zur eigenen Kraft, Zuversicht ins Leben und Vertrauen in andere Menschen und sich selbst. So entstehen viele Probleme um die es auf den ersten Blick in einer Therapie zu gehen scheint - auf den zweiten Blick aber sichtbar wird, dass die heutigen Probleme nachvollziehbare Folgesymptome der Vergangenheit sind - wie sichtbare Narben einer alten Wunde.

Ich kann Sie dabei unterstützen, sich selbst und Ihr Verhalten besser zu verstehen, friedlicher und freundlicher mit sich selbst zu sein, die Vergangenheit zu integrieren und Ihre Gegenwart heiler und heller zu gestalten und wahrzunehmen.